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Die unterschätzte Gefahr von ETFs und dem passiven Investieren

16. Dezember 2019 | ETFs

Wer sich heute Gedanken über eine Geldanlage macht, kommt früher oder später mit ETFs in Verbindung – den Exchange Traded Funds. In den meisten Fällen sind das börsengehandelte Fonds, die einen Aktienindex wie beispielsweise den DAX oder S&P 500 imitieren. Sage und schreibe 5,5 Billionen US Dollar sind weltweit mittlerweile in diese Anlageform geflossen, Tendenz steigend. Was ist es, das diese Anlageform so attraktiv macht, und welche Gefahren bestehen für die Gesamtwirtschaft?

Niedrige Kosten für unterdurchschnittliche Performance

Das schlagkräftigste Argument für ETFs sind deren niedrige Gebühren. Da bei dieser Investitionsform lediglich ein bestehender Index nachgebaut wird, benötigt es keinen Fondsmanager, der selektiv in einzelne Aktien oder andere Wertpapiere investiert. Somit spart man sich die Kosten für dessen Arbeit.

Außerdem erlauben ETFs auch kleineren Anlegern, mit einem Schlag in eine grosse Bandbreite verschiedener Aktien zu investieren. Damit muss der Anleger, wie man so schön sagt, „nicht alle Eier in einen Korb“ legen und diversifiziert sein Portfolio.

ETFs sind grundsätzlich eine plausible Möglichkeit, möglichst günstig in verschiedene Unternehmen und Märkte zu investieren, um eine marktkonforme (sprich: durchschnittliche) Performance zu erhalten. Durchschnittlich heißt per se nichts schlechtes – in einem guten Börsenjahr sind auf diesem Weg solide Renditen möglich. Aber da ETFs lediglich andere Indizes nachstellen, werden sie auch nie besser abschneiden als diese – kalkuliert man die Gebühren mitein, sinkt die Performance sogar unter den Schnitt.

passives Investieren

Risiko bei passiven Investitionen

Das gilt natürlich auch dann, wenn die Märkte einmal zusammenbrechen. Dann kracht es auch in Ihrem Depot, und zwar im selben Ausmaß wie auf dem Markt. Da kein Fondsmanager aktiv im Hintergrund die Fäden zieht, sondern auch in diesem Szenario bedingt durch das Geschäftsmodell weiterhin starr der entsprechende Index abgebildet wird, findet in ETFs keine Schadensbegrenzung statt.

ETFs schaden der Gesamtwirtschaft

Durch die Passivität von ETFs entsteht außerdem ein unangenehmer Nebeneffekt, der langfristig der Ökonomie schaden könnte.

ETFs sind nämlich Teilhaber von den Unternehmen, in die sie investieren. Das bedeutet natürlich auch, dass sie Stimmrechte auf den Jahreshauptversammlungen dieser Unternehmen besitzen. Diese Veranstaltungen sind für Aktiengesellschaften ein wichtiges Vehikel, um über Themen wie Managementvergütungen, Bonuspakete oder Verbesserungen in der Unternehmensführung abzustimmen.

Eine Studie hat ergeben, dass ETFs bei der Ausübung ihrer Stimmrechte ähnlich passiv handeln, wie bei ihren Investments, und in den allermeisten Fällen der Unternehmensführung zustimmen. Warum sollten sie auch groß was ändern wollen? Dadurch, dass ETFs nur einen Index nachstellen, und keine bessere Performance als dieser erzielen müssen, fehlt der Anreiz, darauf zu achten, dass sich die Unternehmen weiterentwickeln.

Wenn man bedenkt, dass mittlerweile mehr Aktien von passiven als von aktiven Fonds gehalten werden, könnte diese Passivität die relevanten Unternehmen langfristig negativ beeinflussen. Und wenn auch bei weitem nicht jeder aktive Fondsmanager direkt von seinem Stimmrecht Gebrauch macht, macht er dies täglich auf einem anderen Weg – indem er durch Käufe und Verkäufe die Unternehmen wissen lässt, wie er sie einstuft.

Schlechte Unternehmen werden mitgetragen

Wir wollen ETFs keinesfalls schlecht reden. Für viele Investoren kann diese Anlageform Sinn machen. Jedoch muss dringend beachtet werden, dass es in einem Index eine Vielzahl von Unternehmen gibt, um die es nicht sehr gut steht. Entweder sind es Unternehmen, die kaum mehr wachsen und völlig überbewertet sind (durch die stetigen passiven Zukäufe der ETFs), oder vielleicht sogar Unternehmen, die bereits kein Geld mehr verdienen, und um die es in der nahen Zukunft sehr schlecht steht.

Solange die Investoren mittels ETFs blind alles mitkaufen, werden diese Unternehmen in Ihren Bewertungen weiter „mitgetragen“. Insbesondere in den extremen Zeiten der ultralockeren Geldpolitik wird hierdurch ein Aufblasen dieser Situation gefördert – bis es zu einem grossen Rücksetzer kommt, und die Investoren ihr Geld mit einem Mal abziehen.

Gesunde Unternehmen, die wachsen und viel Geld verdienen, werden dadurch mit in die Tiefe gezogen. Doch sobald sich die Situation beruhigt, sehen die aktiven Manager ihre Chance, extrem günstig an die guten Unternehmen heranzukommen. Die überteuerten oder maroden Unternehmen (die jetzt bestenfalls normal bepreist sind), werden nicht gekauft – ausser von den ETFs. Wie das dann für einen ETF-Käufer ausgehen kann, lesen Sie hier im Kurzbeitrag „Gut ist für uns nicht gut genug“.

Wir wollen besser sein als der Durchschnitt

Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Strategie, dem Value Investing, langfristig überdurchschnittliche Renditen erzielen, und somit vergleichbare Indizes übertrumpfen können. Denn genau darin sind unsere Portfoliomanager weltklasse – in der sorgfältigen Auswahl von unterbewerteten und starken Unternehmen. Das beweisen sie Jahr für Jahr aufs Neue.

Hervorragende Unternehmen zum Rabattpreis

Das Grundprinzip des Value Investing ist einfach: Wir kaufen Aktien von Unternehmen, deren aktueller oder erwarteter Preis niedriger ist als deren Wert. Nach dem Motto von Warren Buffet: „Der Preis ist, was man bezahlt. Der Wert ist, was man bekommt.“ Langfristig gehen wir davon aus, dass sich der Preis (= Aktienkurs) dem eigentlichen Wert des Unternehmens anpasst, und der Kurs steigt (Details zu unserer Value Investing Strategie finden Sie hier).

Durch die geringe Mindestanlagesumme von 35.000 € ermöglichen wir erstmals auch verhältnissmäßig kleineren Anlegeren, von unserer nachhaltig erfolgreichen Anlagestrategie zu profitieren.

Was ist Ihnen wichtig?

Im Endeffekt haben Sie die Wahl. Wenn Sie sich mit einer durchschnittlichen Rendite zufrieden geben, sind ETFs mit ihren niedrigen Gebühren eine legitime Option. Oder aber Sie vertrauen auf die Fähigkeiten unserer Fondsmanager, die mit der bewährten Value Investing Strategie eine überdurchschnittliche Performance durch die selektive Aktienauswahl erzielen. Die Gebühren sind zudem durch die modernen Technologien stark gesunken. Für gerade mal 1,20% fixe Gebühren zuzüglich 10% Performance Fee der erwirtschafteten Performance erhalten Sie nicht nur ein ausgezeichnetes Asset Management, sondern auch ein eigenes Depot inklusive aller Kosten.

Wie entscheiden Sie sich?

Estably ist die erste digitale Vermögensverwaltung aus Liechtenstein, die durch eine Mischung aus Technologie und menschlicher Anlageexpertise erstklassiges Vermögensmanagement ab € 35.000 anbietet. Durch die langjährige Erfahrung der Portfoliomanager im Bereich des Value Investings werden überdurchschnittliche Renditen angestrebt. Damit soll eine professionelle Vermögensverwaltung, wie sie bisher exklusiv für Grossanleger möglich war, für jeden zugänglich sein – komfortabel, transparent und profitabel.

Alles zu Estably finden Sie in unserem Whitepaper.

Wer sich heute Gedanken über eine Geldanlage macht, kommt früher oder später mit ETFs in Verbindung – den Exchange Traded Funds. In den meisten Fällen sind das börsengehandelte Fonds, die einen Aktienindex wie beispielsweise den DAX oder S&P 500 imitieren. Sage und schreibe 5,5 Billionen US Dollar sind weltweit mittlerweile in diese Anlageform geflossen, Tendenz steigend. Was ist es, das diese Anlageform so attraktiv macht, und welche Gefahren bestehen für die Gesamtwirtschaft?

Niedrige Kosten für unterdurchschnittliche Performance

Das schlagkräftigste Argument für ETFs sind deren niedrige Gebühren. Da bei dieser Investitionsform lediglich ein bestehender Index nachgebaut wird, benötigt es keinen Fondsmanager, der selektiv in einzelne Aktien oder andere Wertpapiere investiert. Somit spart man sich die Kosten für dessen Arbeit.

Außerdem erlauben ETFs auch kleineren Anlegern, mit einem Schlag in eine grosse Bandbreite verschiedener Aktien zu investieren. Damit muss der Anleger, wie man so schön sagt, „nicht alle Eier in einen Korb“ legen und diversifiziert sein Portfolio.

ETFs sind grundsätzlich eine plausible Möglichkeit, möglichst günstig in verschiedene Unternehmen und Märkte zu investieren, um eine marktkonforme (sprich: durchschnittliche) Performance zu erhalten. Durchschnittlich heißt per se nichts schlechtes – in einem guten Börsenjahr sind auf diesem Weg solide Renditen möglich. Aber da ETFs lediglich andere Indizes nachstellen, werden sie auch nie besser abschneiden als diese – kalkuliert man die Gebühren mitein, sinkt die Performance sogar unter den Schnitt.

Das gilt natürlich auch dann, wenn die Märkte einmal zusammenbrechen. Dann kracht es auch in Ihrem Depot, und zwar im selben Ausmaß wie auf dem Markt. Da kein Fondsmanager aktiv im Hintergrund die Fäden zieht, sondern auch in diesem Szenario bedingt durch das Geschäftsmodell weiterhin starr der entsprechende Index abgebildet wird, findet in ETFs keine Schadensbegrenzung statt.

ETFs schaden der Gesamtwirtschaft

Durch die Passivität von ETFs entsteht außerdem ein unangenehmer Nebeneffekt, der langfristig der Ökonomie schaden könnte.

ETFs sind nämlich Teilhaber von den Unternehmen, in die sie investieren. Das bedeutet natürlich auch, dass sie Stimmrechte auf den Jahreshauptversammlungen dieser Unternehmen besitzen. Diese Veranstaltungen sind für Aktiengesellschaften ein wichtiges Vehikel, um über Themen wie Managementvergütungen, Bonuspakete oder Verbesserungen in der Unternehmensführung abzustimmen.

Eine Studie hat ergeben, dass ETFs bei der Ausübung ihrer Stimmrechte ähnlich passiv handeln, wie bei ihren Investments, und in den allermeisten Fällen der Unternehmensführung zustimmen. Warum sollten sie auch groß was ändern wollen? Dadurch, dass ETFs nur einen Index nachstellen, und keine bessere Performance als dieser erzielen müssen, fehlt der Anreiz, darauf zu achten, dass sich die Unternehmen weiterentwickeln.

Wenn man bedenkt, dass mittlerweile mehr Aktien von passiven als von aktiven Fonds gehalten werden, könnte diese Passivität die relevanten Unternehmen langfristig negativ beeinflussen. Und wenn auch bei weitem nicht jeder aktive Fondsmanager direkt von seinem Stimmrecht Gebrauch macht, macht er dies täglich auf einem anderen Weg – indem er durch Käufe und Verkäufe die Unternehmen wissen lässt, wie er sie einstuft.

Schlechte Unternehmen werden mitgetragen

Wir wollen ETFs keinesfalls schlecht reden. Für viele Investoren kann diese Anlageform Sinn machen. Jedoch muss dringend beachtet werden, dass es in einem Index eine Vielzahl von Unternehmen gibt, um die es nicht sehr gut steht. Entweder sind es Unternehmen, die kaum mehr wachsen und völlig überbewertet sind (durch die stetigen passiven Zukäufe der ETFs), oder vielleicht sogar Unternehmen, die bereits kein Geld mehr verdienen, und um die es in der nahen Zukunft sehr schlecht steht.

Solange die Investoren mittels ETFs blind alles mitkaufen, werden diese Unternehmen in Ihren Bewertungen weiter „mitgetragen“. Insbesondere in den extremen Zeiten der ultralockeren Geldpolitik wird hierdurch ein Aufblasen dieser Situation gefördert – bis es zu einem grossen Rücksetzer kommt, und die Investoren ihr Geld mit einem Mal abziehen.

Gesunde Unternehmen, die wachsen und viel Geld verdienen, werden dadurch mit in die Tiefe gezogen. Doch sobald sich die Situation beruhigt, sehen die aktiven Manager ihre Chance, extrem günstig an die guten Unternehmen heranzukommen. Die überteuerten oder maroden Unternehmen (die jetzt bestenfalls normal bepreist sind), werden nicht gekauft – ausser von den ETFs. Wie das dann für einen ETF-Käufer ausgehen kann, lesen Sie hier im Kurzbeitrag „Gut ist für uns nicht gut genug“.

Wir wollen besser sein als der Durchschnitt

Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Strategie, dem Value Investing, langfristig überdurchschnittliche Renditen erzielen, und somit vergleichbare Indizes übertrumpfen können. Denn genau darin sind unsere Portfoliomanager weltklasse – in der sorgfältigen Auswahl von unterbewerteten und starken Unternehmen. Das beweisen sie Jahr für Jahr aufs Neue.

Hervorragende Unternehmen zum Rabattpreis

Das Grundprinzip des Value Investing ist einfach: Wir kaufen Aktien von Unternehmen, deren aktueller oder erwarteter Preis niedriger ist als deren Wert. Nach dem Motto von Warren Buffet: „Der Preis ist, was man bezahlt. Der Wert ist, was man bekommt.“ Langfristig gehen wir davon aus, dass sich der Preis (= Aktienkurs) dem eigentlichen Wert des Unternehmens anpasst, und der Kurs steigt (Details zu unserer Value Investing Strategie finden Sie hier).

Durch die geringe Mindestanlagesumme von 35.000 € ermöglichen wir erstmals auch verhältnissmäßig kleineren Anlegeren, von unserer nachhaltig erfolgreichen Anlagestrategie zu profitieren.

Was ist Ihnen wichtig?

Im Endeffekt haben Sie die Wahl. Wenn Sie sich mit einer durchschnittlichen Rendite zufrieden geben, sind ETFs mit ihren niedrigen Gebühren eine legitime Option. Oder aber Sie vertrauen auf die Fähigkeiten unserer Fondsmanager, die mit der bewährten Value Investing Strategie eine überdurchschnittliche Performance durch die selektive Aktienauswahl erzielen. Die Gebühren sind zudem durch die modernen Technologien stark gesunken. Für gerade mal 1,20% fixe Gebühren zuzüglich 10% Performance Fee der erwirtschafteten Performance erhalten Sie nicht nur ein ausgezeichnetes Asset Management, sondern auch ein eigenes Depot inklusive aller Kosten.

Wie entscheiden Sie sich?

Estably ist die erste digitale Vermögensverwaltung aus Liechtenstein, die durch eine Mischung aus Technologie und menschlicher Anlageexpertise erstklassiges Vermögensmanagement ab € 35.000 anbietet. Durch die langjährige Erfahrung der Portfoliomanager im Bereich des Value Investings werden überdurchschnittliche Renditen angestrebt. Damit soll eine professionelle Vermögensverwaltung, wie sie bisher exklusiv für Grossanleger möglich war, für jeden zugänglich sein – komfortabel, transparent und profitabel.

Alles zu Estably finden Sie in unserem Whitepaper.

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