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Die schleichende Enteignung

Ist Ihr Vermögen vor der Finanzrepression geschützt?

29. Juli 2021 | Finanzwelt

Wir leben in einer Welt, in der hohe Staatsverschuldungen zur Normalität gehören – nicht erst seit der Corona Krise. Anstatt beim Schuldenabbau aber auf unbeliebte Maßnahmen wie Steuererhöhungen oder Kürzungen der Sozialausgaben zu setzen, kommt für Sparer eine weitaus gefährlichere, aber unauffälligere Methode zum Einsatz: die finanzielle Repression. Dadurch leidet vor allem das Vermögen konservativer Anleger, deren Erspartes in den „falschen“ Anlageformen Jahr für Jahr dahinschmelzt.

Wir erklären Ihnen, wie die finanzielle Repression funktioniert und was Sie als Investor tun können, um sich der „schleichenden Enteignung“ zu entziehen.

Schuldenabbau durch künstlich niedrig gehaltene Zinsen

Als finanzielle Repression werden Eingriffe der Regierung bezeichnet, die dafür sorgen, dass möglichst günstige Finanzierungsmittel in Richtung Staat fließen.

In der aktuellen Phase sind es vor allem die Zentralbanken, die die Zinssätze künstlich nach unten drücken, damit sich der Staat „billiges“ Geld zum Schuldenabbau leihen kann. Besonders effektiv ist die Strategie im Zusammenspiel mit Inflation: Durch die Geldentwertung verringert sich der reale Wert der Schulden, sie werden „weg inflationiert“.

Ein prominentes Beispiel für eine gelungene Finanzrepression lieferte die USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Aufgrund der Kriegsfinanzierung stiegen die Staatsschulden massiv an, dank künstlich niedrig gehaltenen Zinsen im Rahmen des Bretton-Woods-Abkommens gelang es den Vereinigten Staaten aber, die Schuldenlast im nächsten Jahrzehnt um die Hälfte (!) zu verringern.

Was die meisten Anleger nicht realisieren

Die Leidtragenden der finanziellen Repression sind konservative Sparer, deren Vermögen im aktuellen Niedrigzinsumfeld in vermeintlich „sicheren“ Anlageformen schwindet.

Ein Festgeldzinssatz von beispielsweise 0,5% p.a. mag derzeit akzeptabel erscheinen – berücksichtigt man jedoch eine Inflationsrate von 2,5%, schrumpft das Festgeldvermögen jährlich effektiv um -2%. Das Trügerische daran: Auch wenn am Ende des Jahres die Summe auf Ihrem Festgeldkonto sogar leicht gestiegen ist, können Sie sich damit weniger kaufen als noch vor einem Jahr.

Richtig deutlich wird dieser Effekt erst bei längeren Anlagezeiträumen. Bei den aktuellen Zinssätzen und Inflationsraten büßen konservative Anleger in den nächsten 10 Jahren bereits bis zu knapp 25% ihrer Kaufkraft ein.

Übrigens: Je nachdem zu welchen Produkten und Dienstleistungen Sie tendieren, kann Ihre „persönliche Inflationsrate“ auch von der offiziellen Inflationsrate abweichen. Bei einer persönlichen Inflationsrate von 4,5% würde sich Ihre Kaufkraft nach 10 Jahren sogar um 37% verringern. Ihre persönliche Inflationsrate können Sie zum Beispiel hier berechnen.

Kaufkraftverlust bei unterschiedlichen Zins- und Inflationsszenarien (Quelle: eigene Darstellung)

Im aktuellen Null- bzw. Negativzinsumfeld bedeutet bereits die geringste Inflationsrate einen negativen Realzinssatz und somit ein Realverlust für Ihr Vermögen, das auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten liegt. Das einzig „sichere“ an diesen traditionellen Anlageformen ist der Fakt, dass Ihr Geld über die Jahre hinweg weniger wird.

Negative Realzinsen sind übrigens alles andere als ein neues Phänomen, wie die Deutsche Bundesbank bereits 2014 veröffentlichte:

„In den vergangenen Jahrzehnten waren negative Realzinsen sogar eher die Regel als die Ausnahme. Bereits vor der Finanzkrise, nämlich in den 1970er Jahren, Anfang der 1990er Jahre sowie in den 2000er Jahren, erhielten Bankkunden insbesondere auf ihre Spareinlagen keine inflationsausgleichende Verzinsung. Diese Phasen realer negativer Verzinsung überwogen historisch sogar …“

Bei den aktuellen Zinssätzen und Inflationsraten büßen konservative Anleger in den nächsten 10 Jahren bereits bis zu knapp 25% ihrer Kaufkraft ein.

Mit qualitativen Aktien der Inflation trotzen

Während Geldwerte (Sparkonten, Anleihen, etc.) der Inflation schutzlos ausgeliefert sind, können Sachwerte wie Aktien, Immobilien oder Edelmetalle, die auf realen Gegenwerten basieren, sogar von steigenden Preisen profitieren.

Bei Aktien spielt die Auswahl der richtigen Titel eine entscheidende Rolle, denn nicht alle Unternehmen kommen in Phasen höherer Inflation gleich gut zurecht. Firmen mit dominanter Marktposition und einzigartigen Wettbewerbsvorteilen bieten hervorragenden Inflationsschutz, da sie die erhöhten Kosten ihres mehr oder weniger unverzichtbaren Produktes direkt an ihre Konsumenten abwälzen können. Das gezielte Selektieren solcher Unternehmen zählen wir als erfahrene Value Investoren zu unserer Kernkompetenz.

Für konservative Anleger mag eine Investition in Aktien zwar riskant erscheinen – wer aber langfristig investiert und sich nicht von den täglichen Kursschwankungen aus der Ruhe bringen lässt, kann sein Vermögen über Beteiligungen an hervorragenden Unternehmen stärker vermehren als mit jeder anderen Anlageform. Dass eine überdurchschnittliche Performance nicht zwingend mit hohen Kursschwankungen verbunden ist, konnten wir über die letzten 12 Monate im Echtgeld-Test von brokervergleich.de beweisen.

Brokervergleich Platz 1 Rendite Risiko

Kümmern Sie sich um Ihr Erspartes!

Unser Appell an Sie: Lassen Sie Ihr hartverdientes Geld nicht in scheinbar „sicheren“ Anlageformen an Kaufkraft verlieren, sondern investieren Sie zumindest Teile dieses Vermögens in Sachwerte wie Edelmetalle, Immobilien oder Aktien.

Sollten Sie sich für letztere Variante entscheiden, stehen wir Ihnen mit all unserer Expertise gerne zur Seite!

Estably ist die erste digitale Vermögensverwaltung aus Liechtenstein, die durch eine Mischung aus Technologie und menschlicher Anlageexpertise erstklassiges Vermögensmanagement ab € 35.000 anbietet. Dank langjähriger Erfahrung der Portfoliomanager im Bereich des Value Investings werden überdurchschnittliche Renditen angestrebt. Damit soll eine professionelle Vermögensverwaltung, wie sie bisher exklusiv für Großanleger möglich war, für jeden zugänglich sein – komfortabel, transparent und profitabel.

Alles zu Estably finden Sie in unserem Whitepaper.

Die schleichende Enteignung

Ist Ihr Vermögen vor der Finanzrepression geschützt?

29. Juli 2021 | Finanzwelt

Wir leben in einer Welt, in der hohe Staatsverschuldungen zur Normalität gehören – nicht erst seit der Corona Krise. Anstatt beim Schuldenabbau aber auf unbeliebte Maßnahmen wie Steuererhöhungen oder Kürzungen der Sozialausgaben zu setzen, kommt für Sparer eine weitaus gefährlichere, aber unauffälligere Methode zum Einsatz: die finanzielle Repression. Dadurch leidet vor allem das Vermögen konservativer Anleger, deren Erspartes in den „falschen“ Anlageformen Jahr für Jahr dahinschmelzt.

Wir erklären Ihnen, wie die finanzielle Repression funktioniert und was Sie als Investor tun können, um sich der „schleichenden Enteignung“ zu entziehen.

Schuldenabbau durch künstlich niedrig gehaltene Zinsen

Als finanzielle Repression werden Eingriffe der Regierung bezeichnet, die dafür sorgen, dass möglichst günstige Finanzierungsmittel in Richtung Staat fließen.

In der aktuellen Phase sind es vor allem die Zentralbanken, die die Zinssätze künstlich nach unten drücken, damit sich der Staat „billiges“ Geld zum Schuldenabbau leihen kann. Besonders effektiv ist die Strategie im Zusammenspiel mit Inflation: Durch die Geldentwertung verringert sich der reale Wert der Schulden, sie werden „weg inflationiert“.

Ein prominentes Beispiel für eine gelungene Finanzrepression lieferte die USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Aufgrund der Kriegsfinanzierung stiegen die Staatsschulden massiv an, dank künstlich niedrig gehaltenen Zinsen im Rahmen des Bretton-Woods-Abkommens gelang es den Vereinigten Staaten aber, die Schuldenlast im nächsten Jahrzehnt um die Hälfte (!) zu verringern.

Was die meisten Anleger nicht realisieren

Die Leidtragenden der finanziellen Repression sind konservative Sparer, deren Vermögen im aktuellen Niedrigzinsumfeld in vermeintlich „sicheren“ Anlageformen schwindet.

Ein Festgeldzinssatz von beispielsweise 0,5% p.a. mag derzeit akzeptabel erscheinen – berücksichtigt man jedoch eine Inflationsrate von 2,5%, schrumpft das Festgeldvermögen jährlich effektiv um -2%. Das Trügerische daran: Auch wenn am Ende des Jahres die Summe auf Ihrem Festgeldkonto sogar leicht gestiegen ist, können Sie sich damit weniger kaufen als noch vor einem Jahr.

Richtig deutlich wird dieser Effekt erst bei längeren Anlagezeiträumen. Bei den aktuellen Zinssätzen und Inflationsraten büßen konservative Anleger in den nächsten 10 Jahren bereits bis zu knapp 25% ihrer Kaufkraft ein.

Übrigens: Je nachdem zu welchen Produkten und Dienstleistungen Sie tendieren, kann Ihre „persönliche Inflationsrate“ auch von der offiziellen Inflationsrate abweichen. Bei einer persönlichen Inflationsrate von 4,5% würde sich Ihre Kaufkraft nach 10 Jahren sogar um 37% verringern. Ihre persönliche Inflationsrate können Sie zum Beispiel hier berechnen.

Kaufkraftverlust bei unterschiedlichen Zins- und Inflationsszenarien (Quelle: eigene Darstellung)

Im aktuellen Null- bzw. Negativzinsumfeld bedeutet bereits die geringste Inflationsrate einen negativen Realzinssatz und somit ein Realverlust für Ihr Vermögen, das auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten liegt. Das einzig „sichere“ an diesen traditionellen Anlageformen ist der Fakt, dass Ihr Geld über die Jahre hinweg weniger wird.

Negative Realzinsen sind übrigens alles andere als ein neues Phänomen, wie die Deutsche Bundesbank bereits 2014 veröffentlichte:

„In den vergangenen Jahrzehnten waren negative Realzinsen sogar eher die Regel als die Ausnahme. Bereits vor der Finanzkrise, nämlich in den 1970er Jahren, Anfang der 1990er Jahre sowie in den 2000er Jahren, erhielten Bankkunden insbesondere auf ihre Spareinlagen keine inflationsausgleichende Verzinsung. Diese Phasen realer negativer Verzinsung überwogen historisch sogar …“

Bei den aktuellen Zinssätzen und Inflationsraten büßen konservative Anleger in den nächsten 10 Jahren bereits bis zu knapp 25% ihrer Kaufkraft ein.

Mit qualitativen Aktien der Inflation trotzen

Während Geldwerte (Sparkonten, Anleihen, etc.) der Inflation schutzlos ausgeliefert sind, können Sachwerte wie Aktien, Immobilien oder Edelmetalle, die auf realen Gegenwerten basieren, sogar von steigenden Preisen profitieren.

Bei Aktien spielt die Auswahl der richtigen Titel eine entscheidende Rolle, denn nicht alle Unternehmen kommen in Phasen höherer Inflation gleich gut zurecht. Firmen mit dominanter Marktposition und einzigartigen Wettbewerbsvorteilen bieten hervorragenden Inflationsschutz, da sie die erhöhten Kosten ihres mehr oder weniger unverzichtbaren Produktes direkt an ihre Konsumenten abwälzen können. Das gezielte Selektieren solcher Unternehmen zählen wir als erfahrene Value Investoren zu unserer Kernkompetenz.

Für konservative Anleger mag eine Investition in Aktien zwar riskant erscheinen – wer aber langfristig investiert und sich nicht von den täglichen Kursschwankungen aus der Ruhe bringen lässt, kann sein Vermögen über Beteiligungen an hervorragenden Unternehmen stärker vermehren als mit jeder anderen Anlageform. Dass eine überdurchschnittliche Performance nicht zwingend mit hohen Kursschwankungen verbunden ist, konnten wir über die letzten 12 Monate im Echtgeld-Test von brokervergleich.de beweisen.

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Kümmern Sie sich um Ihr Erspartes!

Unser Appell an Sie: Lassen Sie Ihr hartverdientes Geld nicht in scheinbar „sicheren“ Anlageformen an Kaufkraft verlieren, sondern investieren Sie zumindest Teile dieses Vermögens in Sachwerte wie Edelmetalle, Immobilien oder Aktien.

Sollten Sie sich für letztere Variante entscheiden, stehen wir Ihnen mit all unserer Expertise gerne zur Seite!

Estably ist die erste digitale Vermögensverwaltung aus Liechtenstein, die durch eine Mischung aus Technologie und menschlicher Anlageexpertise erstklassiges Vermögensmanagement ab € 35.000 anbietet. Durch die langjährige Erfahrung der Portfoliomanager im Bereich des Value Investings werden überdurchschnittliche Renditen angestrebt. Damit soll eine professionelle Vermögensverwaltung, wie sie bisher exklusiv für Grossanleger möglich war, für jeden zugänglich sein – komfortabel, transparent und profitabel.

Alles zu Estably finden Sie in unserem Whitepaper.

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