Das sagen unsere Kunden

„Schon in den ersten Telefonaten mit Estably spürte ich eine Offenheit, die ich mir in meinem Berufsleben gewünscht hätte“

Nikolai Bukureschtliew

Nikolai Bukureschtliew ist zweifellos einer unserer interessantesten Kunden. Mit 20 Jahren musste er sein Mathematikstudium in Sofia unterbrechen, um nach Deutschland zu flüchten. 55 Jahre später verkaufte er die von ihm gegründete Much-Net GmbH an einen an der NASDAQ gelisteten Softwaregiganten aus Kalifornien.

Was dazwischen alles passierte, und was Herr Bukureschtliew an Estably besonders schätzt, erzählt er uns im Kundeninterview.

Wie kam es nach Ihrem Mathematikstudium, das Sie in Köln fortgesetzt haben, zur Gründung der Much-Net GmbH?

Nach dem Studium nahm ich meinen ersten Job bei einer Versicherung in Köln an. Anschließend arbeitete ich in einem Unternehmen für die Berechnung von Altersversorgung von deutschen Großkonzernen in Köln. 1982 entschloss ich mich dann dazu, mit meiner Erfahrung als Finanzmathematiker und IT-Fachkraft aus der Berufswelt und meinem Studium ein eigenes Unternehmen in Much, einem kleinen Örtchen in der Nähe von Bonn und Köln, zu gründen.

Die ersten Jahre war die Much-Net GmbH eine Beratungsfirma für Versicherungen, Fondsgesellschaften und Banken. Als 1989 aber die deutsche Terminbörse (heute EUREX) eröffnete, erkannten wir, dass ein großer Bedarf an der Bewertung von Derivaten und Obligationen sowie an der Bereitstellung von Risikokennzahlen vorhanden war. Da unser Team damals hauptsächlich aus Finanzmathematikern bestand, stellten wir uns der Herausforderung, dafür eine Lösung zu entwickeln.

Uns gelang es schließlich, gemeinsam mit der Dresdner Bank ein Produkt zu kreieren, das in Deutschland damals konkurrenzlos war. Wir konnten sehr viele Privatbanken, Vermögensverwaltungen und auch Sparkassen als Kunden gewinnen. Das Geschäft lief gut, bis die Märkte Anfang der 2000er Jahre krachten. Einige unserer Kunden hatten Schwierigkeiten, wir mussten uns nach anderen Märkten umschauen. Wir expandierten, unser Produkt wurde international eingesetzt und die Firma wuchs auf rund 70 Mitarbeiter, die in Bonn, Luxemburg, Frankfurt und in Bulgarien im Einsatz waren.

In den letzten Jahren erhielten wir regelmäßig Anfragen von Firmen, die unsere AG erwerben wollten. Die Verhandlungen zogen sich leider sehr, bis im Juli 2020 ein Unternehmen aus Kalifornien anklopfte.

 

Sie waren 38 Jahre lang als Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender in Ihrem Unternehmen tätig. Was sind rückblickend die schönsten Erinnerungen an Ihre Zeit in der Much-Net GmbH?

Da fallen mir einige Punkte ein.

Zum Beispiel 1993, der erste Kunde für unser Produkt. Ein etablierter Privatbanker mit Sitz in Köln und Frankfurt, den wir überzeugen konnten, unsere Softwarelösung einzusetzen. Das war eine Freude! Oder 2001, als Thyssen Krupp sich nach nur kurzer Bedenkzeit dafür entschieden hat, unser Produkt im Treasury einzusetzen. Thyssen Krupp war damals einer der größten Konzerne Deutschlands – ein Riesenerfolg für uns!

Auch unser erster Verkauf im Ausland 1997 ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Wir fanden damals einen kompetenten Kooperationspartner in Wien, der binnen drei Monate die BAWAG als Kunde für unser Produkt gewinnen konnte.

Aus der jüngeren Vergangenheit erinnere ich mich gerne an die Verhandlungen mit der kalifornischen Softwarefirma zurück, die uns schließlich nach ca. 5 Wochen kaufte. Im Gegensatz zu europäischen Interessenten waren diese Verhandlungen eine Freude. Sehr unkompliziert, innerhalb von 20 Minuten hat man sich über den Verkaufspreis geeinigt, und das per Video Call! Ich argumentierte noch den von mir vorgeschlagenen Verkaufspreis, als sie mich unterbrachen und meinten «das passt» (lacht).

„Beim Vorgehen von Estably habe ich mich wohler gefühlt. Auch was das Risiko anbelangt, das aufgrund der sorgfältigen Auswahl der Aktien reduziert wird. Das muss man bei Aktieninvestments alles berücksichtigen!“

Wie war die Umstellung nach so vielen Jahren Geschäftsleben in ein nun ruhigeres Leben als Privatier?

Ich habe schon ein wenig befürchtet, dass ich zu viel Zeit haben werde. Ich genieße es inzwischen aber sehr. Ich habe so gut wie keinen Terminstress mehr, ich muss nicht mehr den Wünschen von Kunden, Beratungshäusern oder Wirtschaftsprüfern nachkommen… Ich bin auch sehr musikinteressiert, jetzt kann ich mich mehr mit Musik beschäftigen.

 

Nach Ihrer beruflichen Karriere hatten Sie auch mehr Zeit, sich um Ihr Vermögen zu kümmern. Was war am Ende ausschlaggebend, dass Sie sich unter den zahlreichen Anbietern für Estably entschieden haben?

Ich habe einige Vergleiche gelesen und auch eine Testinvestition mit einer geringen Anlagesumme bei einem bekannten Mitbewerber gemacht. Da hat es leider an der Performance und an der Transparenz sehr gehapert, deswegen musste ich weitertesten. Es hilft natürlich, wenn einem seine eigenen Tools bei der Entscheidungsfindung zur Verfügung stehen. Meine Analysen gaben mir grünes Licht, mit einer ersten Testinvestition Estably auszuprobieren.

Die ersten Ergebnisse bei Estably waren ganz anders. Die Anlagestrategie überzeugte mich von Anfang an, und in den Telefonaten mit Herrn Wagner spürte ich eine Offenheit, die ich mir in meinem Berufsleben von vielen anderen Finanzdienstleistern gewünscht hätte. Der Mitbewerber war zwar preiswerter, allerdings wusste ich nichts bezüglich der Anlagestrategie und den aktuellen Umschichtungen in meinem Portfolio. Beim Vorgehen von Estably habe ich mich wohler gefühlt. Auch was das Risiko anbelangt, das aufgrund der sorgfältigen Auswahl der Aktien reduziert wird. Das muss man bei Aktieninvestments alles berücksichtigen!

„Ich erinnere mich an ein E-Mail von Estably, in dem ich darüber informiert wurde, dass eine Aktie veräußert wurde, weil sich das Unternehmen nicht wie erwartet entwickelte. Diese Offenheit weiß ich sehr zu schätzen.“

Hand aufs Herz: hatten Sie vor dem Abschluss der Vermögensverwaltung noch irgendwelche Zweifel?

Ich zweifle immer (lacht)! Deshalb mache ich Testinvestments. Nach etwa drei Monaten mit einer geringen Investitionssumme wurden diese Zweifel aber beseitigt. Testinvestments sind eine hervorragende Möglichkeit, einen Anbieter erstmals ausführlicher kennenzulernen. Spätere Aufstockungen sind immer möglich, die ich dann auch gerne getätigt habe.

 

Würden Sie Estably weiterempfehlen? Wenn ja, warum?

Ja. Die Performance, die sorgfältige Auswahl der Unternehmen, und vor allem die Transparenz imponieren mir. Ich erinnere mich an ein E-Mail von Estably, in dem ich darüber informiert wurde, dass eine Aktie veräußert wurde, weil sich das Unternehmen nicht wie erwartet entwickelte. Diese Offenheit weiß ich sehr zu schätzen.

Ich habe bereits einigen Kollegen Estably weiterempfohlen. Meine Tochter überlegt es sich auch und führt derzeit erste Gespräche mit Estably.

Haben Sie Fragen zu Estably? Gerne beantworten wir diese in einem unverbindlichen Gespräch!