Börsenwissen leicht gemacht

Trading Lexikon

Daytrading

Hier im Trading-Wiki erhalten Sie wissenswerte Artikel rund um das Thema Börse. In diesem Artikel erfahren Sie, was Daytrading ist.

Inhalt

Daytrading - kurzfristige Schwankungen nutzen

Im Gegensatz zu langfristig orientierten Investoren agieren Daytrader an den Märkten extrem spontan, um kurzfristige Kursschwankungen ausnutzen zu können. IBKR ist unter Daytradern extrem beliebt, da die Marginanforderungen extrem niedrig sind. So fallen beim Handel mit US-Aktien unabhängig vom Kurswert lediglich Kommissionen in Höhe von 0,01 US-Dollar je Anteilschein an, wobei das Minimum lediglich 3,00 US-Dollar je Auftrag beträgt. Entsprechend können Sie bereits bei Bluechips wie Amazon oder Alphabet selbst bei minimalen Kursschwankungen einen Gewinn erzielen. 

Daytrader schließen ihre Positionen per Definition spätestens zum Handelsschluss an einem jeweiligen Börsentag. Damit wird das Risiko eines sogenannten Overnight-Gaps ausgeschlossen. Gleichzeitig können Daytrader mit einem Marginkonto, wie es bei uns erhältlich ist, bei vielen Werten mit einem vergleichsweise hohen Hebel traden. Dies kann mögliche Profite deutlich steigern.

Daytrading ist nicht nur bei Aktien, sondern auch bei Futures und im Forexhandel beliebt. Devisenmärkte sind an Werktagen 24 Stunden geöffnet und viele Futures auf Aktienindizes werden nahezu fortlaufend gehandelt.

Strategien beim Daytrading

Insgesamt sind im Rahmen des Daytradings diverse Strategien erfolgversprechend. Allerdings können insbesondere Börsenneulinge schwere Verluste erleiden, sofern sie über kein ausgefeiltes Risikomanagement verfügen. Besonders beliebt ist der Handel mit technischen Signalen. Hier orientieren sich Trader an diversen charttechnischen Konstellationen, was Trends oftmals verstärkt. Wenn eine Aktie beispielsweise mehrmals eine technische Marke wie 77,85 Euro nicht überwinden kann, so ist ein Ausbruch über diesen Widerstand für Daytrader interessant. Oft verstärkt sich der Aufwärtstrend nach dem Überschreiten solcher Punkte nochmals kurzfristig. 

Gleiches gilt auch für das Daytrading von Aktien, die im Rahmen einer Baissebewegung wichtige Unterstützungszonen unterschreiten und mit dem Unterschreiten von Supportmarken oftmals zusätzlich unter Abverkaufsdruck geraten. Hierbei verstärken sich die Kursverläufe häufig selbst, da unter bestimmten Kursbereichen viele Stop-Orders platziert werden können. Wenn diese ausgelöst werden, kann dies das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zusätzlich verstärken. In diesem Zusammenhang hat sich die Strategie des Stop-Loss-Fishings herausgebildet. 

Dies bedeutet, dass professionelle Trader einen Titel in bestimmten Fällen shorten, um einen Abverkaufsdruck auszulösen. Hierdurch können eine Welle von Stop-Loss-Orders ausgelöst werden, die wiederum zu einem kurzfristigen, sich selbst verstärkenden Kursrutsch führen können, der für Daytrader profitabel ist. Ist der Kurs tatsächlich deutlich gefallen, kaufen Trader ihre geliehenen Aktien zu niedrigeren Preisen zurück, was häufig zu einem beachtlichen Profit führt.

Händler sitzt am Laptop und verfolgt den Kursverlauf eines Wertpapiers im Daytrading.

Bei kurzfristig orientierten Investoren ist neben dem Daytrading ebenfalls das Newstrading überaus beliebt. So verfolgen unter anderem viele Forex-Trader die weltweite Entwicklung der Nachrichtenlage und versuchen, Meldungen herauszukristallisieren, welche zu einer Bewegung der Devisenpaare führen können. 

Wichtig für Forex-Händler sind neben Konjunkturdaten auch Statements der Zentralbanken sowie geopolitische Ereignisse, welche die Märkte bewegen. Gleiches gilt für Newstrader, die sich auf Aktienindizes spezialisiert haben und diesbezügliche Mitteilungen über relevante Newsfeeds wie Bloomberg einholen. Beim Newstrading mit Aktien sind insbesondere Unternehmensmeldungen wie Gewinnwarnungen, Prognoseerhöhungen oder Übernahmen von zentraler Bedeutung.

Fazit

Daytrading ist weder Teufelszeug, noch verfügen Daytrader über eine automatische Lizenz zum Gelddrucken. Vielmehr macht ein Großteil der Daytrader sogar hohe Verluste, was an der hohen Komplexität der Materie liegt. Im Gegenzug profitieren clevere Akteure von den Verlusten anderer Marktteilnehmer und erzielen im Rahmen des Daytradings lukrative Gewinne. Sollten Sie beabsichtigen, im Daytrading aktiv zu werden, empfiehlt es sich, Ihr Können vorab mit einem Demokonto oder anhand des Einsatzes kleiner Summen zu testen.

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